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Charisma – ein internationales Thema in vier Lektionen

Genauso, wie die Frage „Was ist charismatisch?“ eine Vielzahl an unterschiedlichen Antworten hervorbringt, ist es bei der Frage „Wer ist charismatisch?“ ebenso komplex und uneindeutig. Die Bandbreite der Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die uns im Seminar auf diese Frage hin genannt werden, könnte unterschiedlicher nicht sein: Von Donald Trump bis Lady Di, von Angela Merkel bis Jürgen Klopp, von Michelle Obama bis zum Dalai Lama. Wie kann es sein, dass all diese unterschiedlichen Individualitäten und Persönlichkeiten das Attribut „charismatisch“ erhalten? Um dies ganz pragmatisch zu entschlüsseln, hat die franko-amerikanische Autorin Olivia Fox Cobane unterschiedliche „Charisma-Stile“ definiert. Sie gilt als die Expertin zum Thema und erläutert in ihrem Buch „Das Charisma-Geheimnis“ die vier verschiedenen Arten von Charisma.

Fokus Charisma

Beruht auf absoluter Präsenz, also der ungeteilten Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt, auf höchster Konzentration auf die Sache und das Gegenüber, welches gewonnen und mitgerissen werden soll. Beispiel hierfür ist Kloppo, der Meistertrainer Jürgen Klopp. Neven Subotic schreibt in seinem aktuellen Buch „Alles geben“: „Kloppo macht dich schneller, gefährlicher, zupackender, als du es dir selbst vorstellen könntest. Dein Trainer ist dein größter Fan.“

 

 Visionäres Charisma

Die Basis ist hier der Glaube an eine bestimmte Sache, die geistlicher oder weltlicher Art sein kann. Die absolute Begeisterung für diese Sache schafft Jünger, Follower oder Fans. Als geistliches Beispiel macht das der Dalai Lama anschaulich, der obwohl von China ins Exil gezwungen, als geistiger Führer einer verfolgten Religion auf der ganzen Welt geschätzt und respektiert wird. Als weltliches Beispiel ist der Apple-Gründer Steve Jobs ein gutes Beispiel, dessen Präsentationen vom ungeheuren Glauben an die Machbarkeit des technischen Fortschritts geprägt waren und der Millionen Menschen zu treuen Apple-Fans gemacht hat.

 

Güte Charisma

Diese empathisch-engagierte Form des Charisma ist besonders stark bei Frauen ausgeprägt. Ob Mutter Teresa aus Indien oder Prinzessin Di aus London, in allen Kulturkreisen ist die Wärme, das Wohlwollen, die Fürsorge für die Mitmenschen der Faktor, welcher dem Charisma der Güte Nahrung gibt. Diese Empathie findet sich natürlich in gleichem Maße bei Männern wie Martin Luther King oder Albert Schweitzer.

Autoritäts-Charisma

Ein enormes Selbstvertrauen und der Leader-Status qua Amt oder Autorität zeichnen diese Charisma-Variante aus, die stets mit Macht und Einfluss einher geht. Dabei sind Titel und Rang nur unmittelbar bestimmend, Barack Obama war als erster schwarzer US-Präsident ebenso selbstsicher und siegesbewusst wie der argentinische Guerillaführer Ché Guevara, der erst von seinen Mitkombattanten den Titel Commandante verliehen bekam.

Allen Charisma-Typen ist zu eigen, was wir auch in unseren Charisma-Trainings erfahren konnten. Die Teilnehmenden bewerteten das Charisma nicht danach, wie anziehend oder ausstrahlungsstark sie eine andere Person erlebten, sondern wie sie sich selber in der Gegenwart dieser Person fühlen und erleben.

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