Sprechen ist unser Privileg, es muss sinnvoll eingesetzt werden.
Sprech- und Mitteilfreude sind wichtige Karrierefaktoren für den beruflichen Erfolg und für den persönlichen Aufstieg.

Aufgabe:
Fangen Sie über sich und andere zu sprechen an!
Nicht um zu klatschen, sondern im Sinne von verständnisvollem Hinterfragen. Vor allem lernen Sie bei solchen Gesprächen Ihren Partner kennen, der oft genug seit Jahren bekannt und dann doch ein stummer Fremder geworden ist.

Stehen Sie dabei Ihrer nicht allzu nahen Umwelt unbefangen gegenüber! – Freunde wissen und erkennen
nicht, wo Ihr Schuh Sie drückt. Die vermeintliche Anspielung ist meist zufällig und gar nicht in der befürchteten Richtung gedacht:
Man deutet nur zu viel eigene Problematik in harmlos gemeinte Sätze Fremder hinein.

Aufgabe: Gehen Sie (wieder) unbefangen und vorurteilsfrei auf andere zu – fast so, als kämen Sie von einem anderen, besseren Stern.
Üben Sie sich selbst dabei in einer der wichtigsten sozialen Eigenschaften der Toleranz, der Respekt gegenüber Andersdenkenden!

Die Toleranz ist ein Zeichen hoher sozialer Kultur und sollte unablässig geübt werden.

Man kann nicht verhindern, dass andere Menschen anders denken als man selbst, sollte man sie nicht überzeugen können und andererseits von ihnen nicht überzeugt werden, so muss man die andere Meinung
gelassen hinnehmen können, ganz besonders, wenn es die von nahen Angehörigen sind!

Hierzu gehört auch das Zuhören-Können!

Wie oft ist man von einem Abend begeistert, an dem man sich gut – unterhalten – tatsächlich aber
nur über sich selbst gesprochen (das ist: sich selbst dargestellt) hat.
Geben Sie dazu auch dem oder den anderen eine Chance!

Fazit: Nicht der ist am wertvollsten, der alles an sich reißt, sondern der, der die Dinge am klarsten beurteilt ohne
zu verurteilen.

Do et des! Gib und empfange auch hier.