„Die Frau hat das Wort“ – Die Balance beim Führen.

Rhetorik für Frauen als Führungskräfte, Projekt- oder Teamleiter
Wieviel Kommunikation untereinander verträgt ein Team? Wo ist die Grenze zwischen „gut informieren“ und einem negativen Informations-Overload? Als weibliche Führungskraft, Projekt- oder Teamleiterin erfahren wir täglich, dass eine gute Balance zwischen Kontakt und Distanz innerhalb des Teams nötig ist. Wir helfen Ihnen, diese Balance im Team situativ zu halten, auch in unserem Rhetorik für Frauen Seminar.
Kennen Sie die Situation? Auf dem Weg zur Arbeitspause treffen Sie den netten Kollegen aus der Nachbar-Abteilung. Beim gemeinsamen Warten auf frischen Kaffee aus dem Automaten bleiben ein paar Minuten, um miteinander zu plaudern. Sie mögen Ihren Kollegen, er kann witzig und mitreißend erzählen. Heute hat er wieder interessante Neuigkeiten aus seinem Projetteam zu berichten. Zurück am Arbeitsplatz beschäftigt Sie das gerade Gehörte noch immer. Zurück bleibt die ungewisse Frage:
„….wollte ich das eigentlich so genau wissen?“ Die folgenden Gedanken werden Sie anregen, Ihre Informationsbalance leichter zu halten.

Situation Nr. 1
Privates am Arbeitsplatz. So gehen Sie mit mitteilungsfreudige Kollegen um, z. B. mit diesen, die gerne auch sehr persönliche Informationen austauschen, bis hin zu intimen Details.

Empfehlung:
Bevor Sie dieses Verhalten verurteilen, sollten Sie sich klar machen, dass einige Menschen in ihrer Kommunikation keine scharfe Trennung zwischen Beruf und Privatleben ziehen. Einige Menschen haben keine Probleme damit, über die privatesten Dinge mit den Kollegen zu sprechen. Im Gegenteil. Für diese Menschen läuft die Arbeit erst „so richtig rund“, wenn ein Teil des Privaten mit an den Arbeitsplatz genommen wird.
Das werden Sie als Führungskraft nicht verhindern können. Das Einzige, was Ihnen bleibt: Bitten Sie Ihre Kollegen, es in Ihrer Gegenwart mit der Plapperei nicht zu übertreiben, und entfernen Sie sich künftig demonstrativ in derartigen Situationen.

Situation Nr. 2
Außerdem haben Sie Kollegen, die sie ungefragt darüber informieren, wer im Betrieb gerade mit wem angeblich eine Affäre oder Krach oder auch beides hat.

Empfehlung:
Machen Sie in freundlichen Worten klar, dass Sie an solchen Informationen nicht interessiert sind. Denn eines ist natürlich bei allem Verständnis klar: Solche Gespräche sind höchst unprofessionell.

Situation Nr. 3
Sie kennen auch Kollegen, die sich permanent von Ihnen und anderen über das Verhalten Dritter aufregen, über Kunden abwertend sprechen, bei Kollegen klagen, wenn der Chef sie um eine Gefälligkeit gebeten hat.

Empfehlung:
Da gilt es abzuwägen: Einerseits tut es auch gut, Unmut über andere los zu werden. Andererseits ist ein solches Verhalten nicht gut für das Betriebsklima – und sogar schädlich, wenn es dabei gegen Kollegen innerhalb der Abteilung oder des Teams geht. Auch da ist es ratsam, eher auf Distanz zu gehen.

Ungünstig für die Kultur ist es, wenn sich ein Kollegen auf eine andere Gruppe einschießen, Witze reißen auf deren Kosten und sich mokieren über andere Leute.

Situation Nr. 4
Vorsicht! Die Grenzen zwischen vermeintlich harmloser Lästerei und Mobbing sind fließend. Niemand kann wissen, wie sensibel Betroffene auf ein solches Verhalten reagieren und womöglich Magenschmerzen bekommen. Beteiligen Sie sich also nicht daran.– Setzen Sie ein klares Signal: bis hierhin und nicht weiter!

Checkliste: Basisfähigkeiten
> Die Fähigkeit Hin-Zuhören, sich auf Andere einzustellen
> Sich souverän durchzusetzen und andere zum Tun motivieren
> Souverän auftreten, präsentieren, und auch Kritik annehmen,
> Aufgaben delegieren und Lösungen einfordern

In immer mehr Berufen wird erwartet, dass Männer und Frauen kommunikative Verhaltensmuster und Gesprächstechniken anwenden können. In allen Berufen brauchen Sie kommunikative Fähigkeiten –

Wenn auch Sie sich rhetorisch und gesprächstechnisch gezielt weiterentwickeln, ist die Unterstützung von Rhetorik und Kommunikationsfachleuten in Seminaren und im Coaching für Rhetorik und Kommunikation eine sinnvolle Ergänzung.