Das 4-mat-System für mehr Klarheit in Präsentationen und Gesprächen

Das 4-mat-System geht auf Bernice McCarthy zurück und ist eine echte Hilfestellung für Präsentationen, Meetings und Gespräche. McCarthy geht von vier Grundtypen aus, die neue Informationen nach unterschiedlichen Aspekten aufnehmen und antizipieren. Wir sind überzeugender im Auftreten, wenn wir den Typus unseres Gegenübers kennen. Bei mehreren Gesprächspartnern können wir alle 4 Grundtypen ansprechen und stellen so gezielt sicher, Gespräche, Meetings, Workshops für alle Beteiligten zum Ziel zu bringen, kurz: ein optimales gemeinsames Verständnis zu erreichen.

4-mat-System: Die vier W-Typen:

1. Der Warum-Typ
ist der häufigste vorkommende Typ. Er möchte zunächst wissen, warum das, was wir an Informationen geben, für ihn relevant oder interessant sein soll. Ohne den Anreiz des Warum wird er schnell abschalten, darum ist das Darum der für ihn richtige und wichtige Erklärungsmodus.

2. Der Was-Typ
ist der Faktenmensch, der genau wissen will, was im Einzelnen passiert. Ihn interessieren Abläufe, Prozesse. Bedienen Sie diesen Typen mit allen Daten, Zahlen, Fakten, so finden Sie sein Interesse und seine Affirmation. Übrigens: unter Wissenschaftlern ist dieser Was-Typ ganz besonders verbreitet.

3. Der Wie-Typ
ist der geborene Praktiker, er will wissen, wie es funktioniert, wie die technischen Gegebenheiten sind, wie die konkrete Anwendung funktioniert. Er ist der klassische Ausprobierer, sogenannter Early Adopter, ihm geben Sie am besten zahlreiche Möglichkeiten zum Testen, Probieren, Experimentieren.

4. Der Was-wäre-wenn-Typ
Dieser Typ denkt im Konditional. Ihm geben Sie am besten erst mal einen Zukunftsausblick, eine Vision. Und leiten Sie die Konsequenzen ab, was das konkret bedeutet. Geben Sie quasi ein Nutzenversprechen für die Zukunft. Die klassische Einleitung für den Was-wäre-wenn-Typ ist: „Nach meiner Präsentation werden Sie klar sehen, wie in Zukunft unsere Logistik aufgestellt sein wird.“

Übrigens: Das 4mat-System ist auch eine Clearing-Hilfe für Ihre Gedanken, Ihre Präsentationsstruktur, Ihre Überzeugungsarbeit.
Gehen Sie möglichst den Viererschritt in dieser Reihenfolg: Warum, Was, Wie und Was-wäre-wenn. Ihre Zuhörer werden es Ihnen danken.

Die Viererkette des 4-mat-Prinzips:

WARUM ist xy interessant? Warum ist es hilfreich nützlich, nötig?

WAS beinhaltet es (Zahlen, Daten, Fakten)

WIE geht es? Wie implementieren wir es, wie setzen wir es ein und um?

WOZU dient es in der Zukunft, was verändert es? (Tranfers, Szenarien)

Das 4mat-Prinzip – Übersicht

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